Weitere Beiträge
-
Wenn Gebäude mitwachsen – ein Abend über Räume, die mehr können
-
Review NotN 2025 – oh what a night.
-
Remade-Aktion: Selber Stuhl, neuer Glanz
-
futureoffice zu Gast im Podcast Leaders & Missions
-
Musterbüro im Betriebswerk Heidelberg
-
Wir sind Steelcase Platinum Partner 2025
-
Review Opening Haus Watt
-
futureoffice im Turbinenwerk Mannheim.
-
Oh what a night 🙂 Rückblick Night of the Networks 24
-
futureoffice als Ausstellerin auf der GaLaBau 2024
Wenn Gebäude mitwachsen – ein Abend über Räume, die mehr können
Rund 60 Gäste, volle Reihen im Turbinenwerk Mannheim, zwei starke Impulse und viele gute Gespräche: Unser After-Work-Event der futureoffice Akademie im März hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Interesse an zukunftsfähigen Arbeitswelten ist.
Unter dem Titel „Wenn Gebäude mitwachsen“ haben wir uns einem Thema gewidmet, das viele Unternehmen aktuell beschäftigt:
Wie können Arbeitswelten gestaltet werden, die sich verändern dürfen – mit den Menschen, die in ihnen arbeiten?
Arbeitswelten neu denken – nicht als Struktur, sondern als System
Gleich zu Beginn wurde deutlich: Gebäude müssen heute mehr leisten als früher. Sie sollen Orientierung geben, Begegnung ermöglichen, Konzentration fördern und gleichzeitig flexibel auf neue Anforderungen reagieren.
Die zentrale Erkenntnis des Abends:
Arbeitswelten sind keine statischen Orte – sie sind lebendige Systeme.
Und genau deshalb brauchen sie Konzepte, die Wandel nicht nur zulassen, sondern aktiv unterstützen.
Adaptive Konzepte: Räume, die sich verändern dürfen
Im ersten Impuls zeigte Maria Szymczyk (Mute), wie anpassungsfähige, modulare Konzepte dazu beitragen können, Gebäude langfristig nutzbar zu machen.
Statt starrer Strukturen stehen flexible Lösungen im Fokus, die sich an neue Arbeitsweisen anpassen lassen – wirtschaftlich sinnvoll, nachhaltig gedacht und immer mit Blick auf die Bedürfnisse der Nutzer*innen.
Ein besonders spannender Einblick: das Praxisbeispiel eines vollständig flexibel nutzbaren Bürogebäudes, das zeigt, welches Potenzial in adaptiven Ansätzen steckt.
Neurodesign: Wie Räume auf uns wirken
Im zweiten Vortrag gab Ina-Maija Tillmanns (Steelcase) einen Einblick in die Welt des Neurodesigns.
Dabei wurde deutlich: Räume wirken – immer.
Sie beeinflussen, wie wir denken, wie wir uns fühlen und wie wir miteinander arbeiten.
Neben klassischen Faktoren wie Licht, Farben und Materialität rückten auch oft unterschätzte Aspekte in den Fokus:
Akustik, Duft, visuelle Reize und Bewegung.
Die zentrale Botschaft:
Gute Arbeitswelten entstehen dort, wo Räume nicht nur gestaltet, sondern bewusst erlebt werden.
Im Gespräch: Perspektiven verbinden
Im anschließenden Panel wurden beide Perspektiven zusammengeführt – und bewusst geöffnet für Fragen und Gedanken aus dem Publikum.
Es ging um konkrete Herausforderungen im Bestand, um erste Schritte in Richtung Veränderung und um die Frage, wie Unternehmen Räume schaffen können, die sowohl funktional als auch menschlich sind.
Was den Austausch besonders gemacht hat:
Es ging nicht um die „eine richtige Lösung“, sondern um gemeinsames Weiterdenken.
Raum für das, was wirklich zählt
Wie bei allen Events der futureoffice Akademie war auch diesmal klar:
Die Vorträge sind der Anfang – nicht das Ende.
Beim anschließenden Get-together wurde diskutiert, weitergedacht, vernetzt und gelacht.
Bei Snacks und Getränken entstanden Gespräche, die über den Abend hinaus wirken werden.
Denn genau darum geht es uns:
Räume schaffen – nicht nur physisch, sondern auch zwischen Menschen.
Danke für diesen Abend
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, bei unseren Referentinnen und bei allen, die diesen Abend zu dem gemacht haben, was er war:
inspirierend, offen und voller guter Gespräche.
Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen der futureoffice Akademie – und auf viele weitere Begegnungen.